Ein Desktop-Begleiter für die Aufgaben, für die man sonst ein Terminal, einen Dateimanager und viel Klickerei braucht. Meows selbst ist nur eine Plugin-Shell: Sie findet Plugins, lässt sie einschalten und gibt jedem einen eigenen Tab. Alles Nützliche steckt in den Plugins, und man aktiviert nur die, die man wirklich will - beim ersten Start ist alles aus, nichts läuft ungefragt. Ein Plugin, das beim Start scheitert, wird abgefangen, auf seiner Karte als fehlerhaft markiert und protokolliert; die Anwendung nimmt es nicht mit runter.
Gebaut mit C# auf .NET 10 und Avalonia, Zielplattform Windows. Der Download ist self-contained, es muss also keine Runtime installiert werden. Oberfläche und Plugins sind in Deutsch und Englisch verfügbar, dazu helles und dunkles Theme, wahlweise dem System folgend. Aktuell: 25 Plugins in vier Gruppen.
Hinweis: Das Projekt hieß bis Version 1.0.0 Mews.
1. Runterladen. Auf der Releases-Seite das aktuelle Meows-<Version>-win-x64.zip holen.
2. Richtig entpacken. Das Zip in einen eigenen Ordner entpacken und erst dann Meows.exe starten. Direkt aus dem Archiv gestartet, verlieren manche Plugins Dateien, die sie brauchen, und verweigern das Öffnen.
3. Home lesen. Nach dem Start zeigt Home, was seit dem letzten Hinsehen passiert ist: offene Benachrichtigungen, laufende Arbeiten und die Karte jedes eingeschalteten Plugins.
4. Plugins einschalten. Reiter Plugins öffnen und nur das anschalten, was man braucht. Jedes eingeschaltete Plugin bekommt einen eigenen Tab; ausschalten schließt ihn wieder.
5. Einstellungen. Theme (hell, dunkel, System), Sprache (DE, EN, System), Tabgröße und Tray-Verhalten wählen. Schließen versteckt ins Tray statt zu beenden, Watches laufen weiter.
6. Optional: portable. Eine leere Datei namens portable neben Meows.exe legen und neu starten. Ab dann liegt alles unter data\ neben der Exe, nichts landet mehr unter %APPDATA%. Praktisch für den Stick.
Vier Gruppen, 25 Plugins. Jedes hat eine eigene README im Repo.
Litter einschalten und den Downloads-Ordner wählen. Die Ansicht sortiert nach Alter und Art, unfertige Downloads werden benannt. Danach Catnip fragen, was davon nie geöffnet wurde. Was weg kann, fliegt raus, der Rest wandert per Kibble-Tastendruck in Warteschlangen.
Purrge über das Laufwerk laufen lassen. Es gruppiert inhaltsgleiche Dateien, egal wo sie liegen. Kopien, die man nicht behalten will, entfernen, und bei wichtigen Ordnern zusätzlich prüfen lassen, ob die Sicherungskopie wirklich vollständig und identisch ist. Jede Zeile landet im History-Tab, Rückgängiges trägt einen Put back-Knopf, solange das Plugin offen ist.
Im Rules-Tab eine Regel bauen: wenn Birdwatch ein Bild speichert, dann Portion nach den Queues schauen lassen. Oder: wenn Kibble eine Datei einreiht, Scruff die Metadaten direkt am neuen Ort entfernen lassen. Regeln laufen auch bei verstecktem Fenster, ein benötigtes Plugin wird von selbst eingeschaltet. Drei Leitplanken: ein Hop (keine Ketten), eines nach dem anderen, und eine Regel mit über dreißig Auslösungen in zehn Minuten pausiert sich selbst mit Resume-Knopf.
Meows.exe --glance im Terminal zeigt jede Zeile der eingeschalteten
Plugins, Dringendes mit ! davor. Mit --json eignet es sich
für Statusleisten oder Begrüßungsskripte. Per Aufgabenplanung läuft
Meows.exe --do weighin.measure nachts die Laufwerksmessung, und
--list-plugins prüft eine Installation ganz ohne Fenster. Genau dieser
Aufruf sichert übrigens jeden Release-Build ab.
Ein Plugin ist eine Klassenbibliothek, die Meows.Plugins.Abstractions
referenziert und einen Typ exportiert. Der Host gibt ein privates Datenverzeichnis,
JSON-Einstellungen, das gemeinsame Log, Benachrichtigungen, Hintergrund-Tasks und die
Fenster-Sprache. Farben kommen per DynamicResource aus der Shell, Texte pro Sprache aus
Strings.<code>.json. Der Vertrag ist als NuGet-Paket versioniert,
ein Template schreibt das Gerüst:
dotnet new install Meows.Plugins.Template
dotnet new meows-plugin -n WeatherWatch
Minimal sieht ein Plugin so aus (volle Fassung in der PLUGIN-GUIDE.md):
public sealed class MyPlugin : IMeowsPlugin
{ public string Id => "meows.my-plugin";
public string DisplayName => "My Plugin";
public string Description => "Was es tut.";
public Control CreateView(IMeowsHost host) => new MyView();
}
Die gebaute DLL kommt in einen eigenen Ordner unter plugins\, Meows findet
sie beim nächsten Scan. Alternativ als Zip über Install plugin… auf dem
Plugins-Tab installieren, dann gibt es Versionsanzeige, Uninstall und eine
tägliche Update-Prüfung gegen das GitHub-Release des Plugins. Fünf Beispiel-Plugins unter
examples/
zeigen je einen Vertragsteil, und Kitten generiert neue In-Tree-Plugins
per Kommandozeile. Die Tests bauen jede Plugin-Ansicht headless in beiden Themes und
beiden Sprachen, sodass kaputte Bindings vor dem Release auffallen.
Repository Releases und Download